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BIOGRAFIE

„Spätburgunder ist mein Leben“
Jacob Duijn

Wäre da nicht dieser leichte Akzent, so könnte man Jacob Duijn schon allein von seiner äußeren Erscheinung her für einen gestandenen „Badenser“ halten. In Wirklichkeit aber ist der „Handwerker des Weins“ Holländer, geboren 1955 in Enschede und aufgewachsenen in Amsterdam. Die Wandlung zum badischen Winzer vollzog sich, nachdem er vor einigen Jahren ins Badische heiratete und sich mit seiner Familie in dem malerischen Ort Kappelwindeck bei Bühl niederließ.

Die Liebe zum Wein gab es natürlich schon vorher. Zunächst machte sich Jacob Duijn in der deutschen Weinszene als Sommelier in diversen Toprestaurants einen Namen. In Hamburg leitete er drei Jahre lang von der Eröffnung 1980 an das erste Bistro à Vin von Mövenpick. Den hanseatischen Weinliebhabern ist er noch heute in guter Erinnerung, schenkte er doch als erster selbst hochkalibrige Bordeaux glasweise aus.

Als Sommelier war Jacob Duijn anschließend in so renommierten Häusern wie dem Schlosshotel Bühler Höhe tätig oder bei Eckard Witzigmann. Später wechselte er die Seite und blieb 10 Jahre als Verkaufsleiter bei der Bremer Importfirma Segnitz Ansprechpartner für die Spitzengastronomie. Seit 1994 ist er nun auch Winzer.

Was als Hobby begann, entwickelte sich schnell zum Nebenberuf. „Wenn du immer mit Wein zu tun hast, glaubst du natürlich, du weißt Bescheid“, erinnert sich Jacob Duijn heute lachend seiner Anfänge als Winzer. Da er schnell begriff, dass er als Weinerzeuger noch viel zu lernen hatte, nutzte er seine intensiven Kontakte zu burgundischen Spitzenwinzern, um von ihnen zu lernen. Zudem pflegte er den regelmäßigen Austausch mit Gleichgesinnten in Deutschland. Heute ist er selbst ein Profi – mit ganz eigenen Ideen und Vorstellungen. Doch die Spitzenweine aus Burgund sind und bleiben das Maß aller Dinge für Jacob Duijn.


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